Alles nicht wahr
Fr 27.01. 20:00 Uhr Schweizer Erstaufführung

Alles nicht wahr

Ein Georg Kreisler-Liederabend mit Nikolaus Habjan & der Musicbanda Franui

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CHF 60.– / 50.– / 40.–
ermässigte Karten ab CHF 15.–

ab 12 Jahren
Dauer: ca. 85 Min. ohne Pause
Sprache: Deutsch

Theatersaal

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humorig | bitterbös | mitreissend

Der gefeierte Puppenspieler, Kunstpfeifer und Regisseur Nikolaus Habjan und die famose Tiroler Musicbanda Franui bringen ihren neuen Abend mit Liedern des grossen österreichischen Liedkomponisten, Kabarettisten und Wortakrobaten Georg Kreisler auf die Bühne des Theater Casino Zug – mit Puppen, viel Gesang, bitterbösen Texten und der schrägen Klangbatterie aus Hackbrett, Harfe, Zither, Violine, Kontrabass, Akkordeon sowie allerlei Holz- und Blechblasinstrumenten.

Wichtigste Protagonistin des Abends ist «Lady Bug», eine von Nikolaus Habjan geschaffene Soubrette höheren Alters, die vorgibt, mit den Musiker:innen von Franui seit 15 Jahren auf Abschiedstour zu sein. Sie widmet ihre einzigartige Ausdruckskraft hingebungsvoll dem Liedschaffen Kreislers und ist dabei aufbrausend und selbstherrlich, wiewohl sie sich auch liebenswert und charmant geben kann. Allerdings wird der Diva ihr Künstlerinnenname noch zum Verhängnis: Denn «Lady Bug» heisst übersetzt nicht nur «Marienkäfer», sondern lässt auch an das Wort «Programmfehler» denken … Wohl oder übel muss sie erkennen, dass man nur mit ihr spielt.

Einführungsgespräch mit Nikolaus Habjan und Ute Haferburg um 19:15 Uhr

Mit Nikolaus Habjan, Musicbanda Franui
Konzept, Puppenbau Nikolaus Habjan
Konzept, Re-Komposition & Musikalische Bearbeitung Markus Kraler, Andrea Schett
Klarinette, Bassklarinette Johannes Eder
Tuba Andreas Fuetsch
Altsaxophon, Klarinette Romed Hopfgartner
Kontrabass, Akkordeon Markus Kraler
Harfe, Zither Angelika Rainer
Hackbrett Bettina Rainer
Trompete, Stimme Markus Rainer
Trompete, Stimme, Moderation, Musikalische Leitung Andreas Schett
Violine Nikolai Tunkowitsch
Ventilposaune, Stimme Martin Senfter

Natürlich sind Kreislers abgrundtief böse, dunkelschwarze hinterfotzige Lieder für Habjans monströse Puppenwelt (und ihn selber als glänzend alle Tonfälle beherrschenden Vortragskünstler) wie geschaffen…Die Parade der Kreisler-Klassiker, vom Taubenvergiften über das Triangel und den arschkriecherischen Staatsbeamten bis zur Wanderniere oder dem walzerseligen Wunschtraum vom Wien ohne Wiener., funktioniert bei halbem Saallicht als das erwartbare (und vom zahlreichen  Publikum wohl auch erwartete) Best-off-Potpourri… Und da sind sie dann auch, die tiefer gehenden, durchaus existentiellen magischen Habjan/Franui-Momente…  

Salzburger Nachrichten, Karl Harb, 11.10.2020

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